Wunderschöner Göttin *** T A R A *** WandSchmuck.
Material: Tibet Silber - SilberFinishing, hochglanzpoliert
Ausstattung: mit blauen und roten ZierPerlen
Maße: ca. 15 cm hoch ca. 10 cm breit und ca. 5 cm tief
Diese prachtvoll ausgeschmückte Handarbeit der Tara ist die einer ***grünen*** Tara.
Diese Tara ist eigentlich für eine Wandmontage vorgesehen und besitzt zu diesem Zweck eine eingearbeitete Lasche mit Metallring.
Herkunft: TIBET
*** T A R A ***
Als ***Tara*** wird im Buddhismus und anderen indischen Religionen eine weibliche, friedvolle Manifestation erleuchteter Weisheit bezeichnet. Tara (tibetisch Dölma, sgrol ma) bedeutet wörtlich ***die Retterin*** Im Buddhismus gilt sie auch als eine Ausstrahlung des Bodhisattva Avalokiteshvara (Herr der Erleuchtung, des Erwachens) und ist aus einer seiner Tränen entstanden, die er aus Mitgefühl mit allen Wesen vergoß.
Deshalb gilt die Tara als die Essenz des Mitgefühls. Tara ist ursprünglich eine indische Sternengöttin, deren Name ***Stern*** bedeutet. Ihren Ursprung hat sie im indischen Raum. Sie wurde im 3. Jahrhundert in das Pantheon (antiker Name für ein allen Göttern geweihtes Heiligtum) des indischen Mahayana Buddhismus, eine der 3 Hauptrichtungen des Buddhismus eingegliedert.
Später im 8. Jahrhundert wurde Tara mit der Übertragung des Buddhismus auch in Tibet eingeführt. Unter Laienanhängern und im tantrischen Buddhismus, eine in Indien entstandene esoterische Form des Hinduismus wird sie auch als ***die höchste Mutter*** bezeichnet.
Tara hat auch sehr viel Ähnlichkeit mit der hinduistischen Göttin Shakti. Ihr Name gehört auch zu den Kali Sahasranama, den Tausend Namen von Kali. Sie ist im Hinduismus die Göttin mit dem Aspekt des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung, welche Verehrer der Göttin regelmäßig rezitieren. Sie wird dargestellt als Frau mit nackten Brüsten, welche auf einer großen Lotosblume sitzend Weisheit und Güte ausstrahlt, symbolisiert durch die Haltung ihrer Hände - auch MUDRA - genannt. Sie gilt auch als Göttin der Askese. Allgemein und weltanschaulich neutral versteht man unter Askese den Verzicht auf sinnliche Genüsse und Vergnügungen zugunsten der Erreichung eines als höherwertiger oder innerlich befriedigender erachteten Ziels. Sie ist Lehrerin der Weisheit, die aus den Verstrickungen der Welt des Samsara - immer währenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen, im Kreislauf der Wiedergeburten - hinausführt und ihre 21 Erscheinungsformen werden in ganz Tibet verehrt.
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